Zwei Tage vor Ort.
Wir waren im Geschäft, haben Kunden beim Kauf beobachtet, mit der Inhaberin an der Kassa gestanden, die Excel-Datei durchgearbeitet. Kein Briefing-Deck, kein Fragebogen — nur zuhören.
Woche 1 · 2 TageEin 40 Jahre alter Familienbetrieb aus Bad Ischl verkaufte bis 2024 ausschließlich im Geschäft und telefonisch. Heute verschickt der Shop täglich in vier Länder, mit Echtzeit-Lagerbestand, Stripe-Checkout und einer Admin-Oberfläche, die der Eigentümer selbst bedient. So kam es dazu.
Für Leser, die keine Lust auf 12 Scrolls haben. Die Langversion steht weiter unten — inklusive Zahlen, Screenshots und O-Ton.
Bestellungen liefen über Anrufe und WhatsApp. Der Lagerbestand war in einem Excel-Sheet, das selten aktuell war. Retouren wurden handschriftlich geführt.
Next.js-Frontend, Spring-Boot-Backend, Postgres als einzige Wahrheit. Stripe für Karte/SEPA/Klarna. Admin-Oberfläche komplett in Deutsch.
Shop ist seit 14 Monaten ohne Agenturhilfe in Betrieb. Inhaber pflegt Produkte selbstständig. Keine einzige Doppelverkauf-Reklamation.
Yilmaz Souvenirs betreibt seit 1983 ein Geschäft in der Bad Ischler Innenstadt — handgemachte Objekte, oft aus eigener Werkstatt, teils von regionalen Handwerker:innen bezogen. Die Laufkundschaft war stabil, aber in den Sommermonaten mussten Touristen oft wegen ausverkaufter Stücke abziehen. „Können Sie das schicken?" war die häufigste Kundenfrage — und die schwerste zu beantworten.
„Wir wussten, wir verlieren Kunden, sobald sie die Tür verlassen — aber zehn Jahre lang hat uns jeder Agenturentwurf 40.000 € abverlangt, und keiner sprach unsere Sprache."
Vor unserem Projekt gab es keinen nennenswerten Online-Verkauf. Telefonbestellungen wurden in einem Kalenderbuch notiert. Wenn zwei Kund:innen in derselben Stunde den letzten Artikel wollten, entschied die Reihenfolge der Anrufe. Lagerbestand? „Ich schaue mal nach" — und zehn Minuten später ein Rückruf.
Kein Wasserfall, kein Sprint-Zirkus. Wir arbeiten mit klaren Meilensteinen und nachvollziehbaren Zwischenständen — damit der Kunde weiß, wofür er zahlt.
Wir waren im Geschäft, haben Kunden beim Kauf beobachtet, mit der Inhaberin an der Kassa gestanden, die Excel-Datei durchgearbeitet. Kein Briefing-Deck, kein Fragebogen — nur zuhören.
Woche 1 · 2 TageDatenmodell auf Papier entworfen — Produkte, Varianten, Bestände, Reservierungen. Admin-UX als Low-Fi-Wireframes. Technologieentscheidung: Next.js + Spring Boot + Postgres. Stripe statt PayPal-Gateway.
Woche 2–3 · 8 TageStaging-Umgebung ab Tag 14. Die Inhaberin hat wöchentlich Produkte im Admin angelegt — lange vor Launch. Feedback floss in den Build zurück. Keine „Big Reveal" am Ende.
Woche 4–9 · 6 WochenSoft-Launch mit 20 Produkten und DACH-Versand. Nach 7 Tagen ohne kritische Fehler → Türkei-Versand + TR-Sprache live. Zweitägiges Training für Inhaberin. Handover-Report, kein Versteck-Wissen.
Woche 10–11 · 10 TageShop-Front, Admin-Dashboard, Mobile-Checkout. Alles läuft seit 14 Monaten unverändert — kleine UX-Tweaks, aber keine grundlegenden Änderungen nötig.
Zahlen, die wir gemeinsam mit dem Kunden messen — aus Stripe-Daten, UptimeRobot und dem Admin-Dashboard. Keine Hochrechnungen, keine „circa".
Gesamtumsatz Jahr 1 nach Launch im Vergleich zum Jahr davor (Laden-Verkauf + Online kombiniert).
Basis: Stripe + POS-ExportDurchschnitt über 14 Monate, extern gemessen. Ein einziger 17-Minuten-Ausfall wegen Hosting-Wartung.
Basis: UptimeRobot 5-Min-ChecksKeine einzige Reklamation wegen Oversell seit Launch. Stock-Hold-Logik + Reservierung funktionieren wie geplant.
Basis: Kundenservice-LogLargest Contentful Paint auf Mobile im 28-Tage-Median. Ziel war < 2,5 s. Inklusive produktbilder-schwere Kategorieseiten.
Basis: Vercel Speed Insights„Ich wollte einen Shop, keinen ‚digitalen Transformationsprozess'. Buckberry hat das von Tag eins verstanden, war in meinem Laden, hat mir das Admin in einer Sprache erklärt, die ich sofort verstanden habe — und hat mir das Ganze in elf Wochen hingestellt, ohne dass ich etwas Excel-artiges anfassen musste. Heute pflege ich den Shop selber. Im ersten Jahr hat er sich dreifach bezahlt gemacht."
Jede Technologie mit einem Satz Begründung. Wenn ein Tool nichts besser macht, haben wir's nicht genommen — auch wenn es gerade trendet.
SSG für Katalogseiten, SSR für Checkout. LCP < 2,5 s auch bei vielen Produktbildern.
Domain-Logic in Java, weil Transaktionen, Validierung und Testing hier am robustesten sind.
SELECT FOR UPDATE für Lager-Reservierungen. Kein NoSQL — Konsistenz schlägt Flexibilität.
SEPA, Karte, Klarna in einem Flow. Webhook-Idempotency. PCI-Umfang minimiert, Card-Data geht nie übers Backend.
Frontend CDN-Edge, Backend + DB in Wiener Rechenzentrum — DSGVO-sauber, niedrige Latenz.
Automatisierter Build, Testing und Deploy auf Staging. Prod-Deploy nach manueller Freigabe.
Fehler landen innerhalb von 60 s in unserem Slack-Channel. Uptime wird extern verifiziert.
DE / EN / TR mit SEO-Hreflang. Übersetzungen vom Kunden selbst pflegbar — ohne Code-Deploy.
Ehrliche Rückschau — nicht die „alles war perfekt"-Erzählung. Jedes Projekt lässt uns klüger aus dem Gespräch gehen.
Zwei Tage im Laden haben uns mehr gezeigt als jeder Workshop hätte können. Seitdem bieten wir Discovery nur noch vor Ort an — für regionale Kunden ohne Aufpreis.
Wir haben zuerst das Admin-Panel gebaut und getestet, dann erst den Shop. So konnte die Inhaberin während des Builds Produkte pflegen — und wir hatten echte Daten, keine Lorem-Ipsum.
Die türkische Sprachversion wurde oft als „später" abgetan. Bei Yilmaz war sie Tag-eins-kritisch. Ergebnis: 28 % der Bestellungen kommen heute in TR. Hätten wir's vertagt, wäre dieser Umsatz nie entstanden.
Jedes Projekt hat seine eigene Geschichte — ähnliche Struktur, andere Branche.
Buchungssystem mit Stripe-Vorautorisierung und Mitglieder-Rabatten. Seit Januar 2025 live.
Zur Referenz → GastronomieMobile-First-Bestellseite mit Lieferzonen und Tagesmenü. Inkl. Backoffice-App für das Verkaufsteam.
Zur Referenz → Logistik & B2BEchtzeit-Routenüberwachung mit Kunden-Tracking-Link und SMS-Benachrichtigung bei Verspätung.
Zur Referenz →